Mentoring entspricht in unserem Verständnis einem Prozeß, in dem eine Person, nämlich der Mentor bzw. die Mentorin die Karriere und die Entwicklung einer anderen Person, der Mentee, außerhalb der normalen Vorgesetzten-Untergebenen Beziehung unterstützt.
Mentoring ist damit eine geschützte Beziehung, in der Lernen und Experimentieren stattfinden kann, potentielle Fähigkeiten und neue Kompetenzen entwickelt werden können. Mentoring bedeutet auch, eine Person zu Bestleistungen zu bringen, indem sie sich die Erfahrungen des Mentors und ihre eigenen Erfahrungen nutzbar macht.
Mentoring ist nicht altersabhängig, wenngleich die Mentees in der Regel jünger sind als ihre Mentoren.
Schlüsselrollen im Mentoring
- Coaching: Mentoren als „Coach“ führen aktiv und ermutigen die Mentee, wichtige
Fähigkeiten und Einstellungen für die Zukunft zu entwickeln.
- Ratgeben: Mentoren stehen den Mentee bei der Lösung von Problemen und beim Treffen
schwieriger Entscheidungen zur Seite.
- Als Vertraute helfen sie den Mentee, auch in größeren Zusammenhängen zu denken.
- Helfen: Mentoren ebnen Wege. Das kann beispielsweise das einfache Weitergeben einer
Telefonnummer sein, die Einführung der Mentee bei beruflich wichtigen Personen und das
Mitnehmen zu "relevanten" Veranstaltungen. Mentoren öffnen ihre Kontakte, die es den
Mentee ermöglichen sollen, ihre Ziele zu verfolgen.
- Netzwerkarbeit: Menoren lehren die Mentee informelle Kontakte außerhalb ihres eigenen
Arbeitszusammenhanges zu nutzen
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